Kigugu Help

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Jahresbericht 2015

Die Hilfsmaßnahmen aus den Jahren 1999 bis 2002 für das Dorf Kigugu in Tansania führten 2003 zur Gründung des Vereins Kigugu Help e.V. Jetzt kann der Verein auf die erfolgreiche Umsetzung der verschiedensten Projekte zurück schauen.
In der Satzung des Vereins heißt es: „Maßnahmen zur Verbesserung der Lebensqualität durch Förderung von hygienischen, sozialen und wirtschaftlichen Projekten, die es den ansässigen Bewohnern ermöglichen, aus eigener Kraft wirksame und langwirkende Verbesserungen durchzusetzen, sind Ziel des Vereins.“
Die Flüchtlingssituation in Deutschland bestärkt uns, an der Verbesserung des Lebensstandards der Familien in Kigugu festzuhalten. Die regelmäßigen Geldzuwendungen von Sponsoren aus den verschiedensten Gesellschaftsschichten zeigen uns, dass wir mit unserer Aufgabe nicht alleine gelassen werden. Ein großes Dankeschön vom Verein an die unzähligen Sponsoren auch im Namen der Einwohner von Kigugu.

Seit vielen Jahren unterstützt der Verein junge Frauen und Mädchen bei der Schulausbildung in Kigugu. Die Übergabe von Schulgeld an je fünf Mädchen eines Jahrgangs der Secondary School ist ein fester Bestandteil unserer Hilfe, genau wie die Anschaffung von Fahrrädern für den langen Schulweg. Darüber hinaus hat die Reisegruppe in 2015 zusätzlich zu den Schulbüchern Hilfsliteratur für Examen bereit gestellt. Man muss wissen, dass die Examen häufig mit schlechten Ergebnissen abgeschlossen werden.

In der Primary School wurde ein Schulgebäude mit unseren Mitteln weiter gebaut. Der Verein hat für Fenster, Türen und ein Dach Mittel bereit gestellt. Unser Vorschlag, ein älteres Gebäude zu sanieren, wurde vom Kigugu Komitee verworfen. Die alte Toilette für die Schulkinder war ziemlich marode und unhygienisch. Die Reisegruppe sollte die Situation genau untersuchen. Im Ergebnis hat der Verein sofort beschlossen, eine neue Toilette zu bauen. Die Toilette wurde von Leuten aus Kigugu gebaut und ist für die Schüler der Primary School in Kigugu. Das Projekt wurde umgehend realisiert, so dass es 6 Monate nach dem Aufenthalt der Reisegruppe bereits fertig gestellt wurde. Der Verein hat die Kosten vollständig getragen.
Die Unterstützung von Frauengruppen mit besonderen Initiativen wurde auch in diesem Jahr realisiert. Es wurden Gruppen unterstützt, die in besonderer Weise durch eigene Aktivitäten das Leben von Familien oder einzelnen Mitgliedern verbessern.
Ein weiterer Punkt ist die Elektrifizierung des Dorfes. Für fünf Familien wurde eine Unterstützung für den Hausanschluss gewährt. Als Aufgabe für die Reisegruppe stand die Frage: Wie unterstützen wir weiter? Es wurde gemeinsam mit den Einwohnern von Kigugu festgehalten, dass auch in Zukunft sowohl eine Erweiterung der Versorgungsleitungen als auch eine Unterstützung für die Hausanschlüsse notwendig und wünschenswert ist.
Zur Verbesserung der Kontakte zwischen uns und der Schule in Kigugu wurde einem Elternvertreter der Schüler der Primary School ein Laptop übergeben, zusätzlich werden jeweils Mittel für die anfallenden Kosten bereit gestellt.
Nach der Installation einer Wasserleitung durch die Ortslage Kigugu inspizierten die Mitglieder des Vereins die Situation der fünf vorhandenen Trinkwasserbrunnen. Es sei darauf hingewiesen, dass mit der Wasserleitung Oberflächenwasser (aus einem nahen Fluss) in den Ort geleitet wird. Für uns ist enttäuschend, dass mit der Installation der Wasserleitung die Wartung der Trinkwasserbrunnen völlig aufgegeben wurde.
In dem Berichtszeitraum fielen noch Aufwendungen für die Vereinsarbeit, für das Kigugu Komitee und die Reisegruppe an.
Insbesondere möchten wir uns bei der Ostsee Zeitung für die regelmäßige und ausführliche Berichterstattung zu den Aktivitäten im Verein bedanken.

Neuburg, 22. April 2016 Larek (Vorsitzender)

 
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